Gerhard Mohr Malerwerkstätten

Kohlenstrasse 15
44795 Bochum

Tel: 0234 94392-0
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Chronik des Unternehmens

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1923 gründete Gerhard Mohr die Malerfirma, steuerte sie durch Krisen und Kriegswirren und baute nach dem 2. Weltkrieg die total zerstörten Werkstätten mit heimgekehrten Mitarbeitern wieder auf. Er folgte einem Kurs, den er erfolgreich schon vor dem Krieg eingeschlagen hatte: Spezialisierung der Arbeitsbereiche, um bei einem vielseitigen Handwerk individuellen wie auch allgemeinen Wünschen gerecht zu werden. Während der Malermeister Gerhard Mohr als Chef der Firma wesentlich befasst war mit der Außenvertretung seines Betriebes und die Leitung der handwerklichen Arbeiten inne hatte, führte seine Ehefrau Maria das Büro und zeichnete für die kaufmännische Leitung verantwortlich.

In der Vorkriegs- und Kriegszeit waren die Arbeiten in der Industrie das Haupttätigkeitsfeld der Firma. Nach dem Krieg dominierten die Arbeiten im Wohnungsbau, in Schulen und Verwaltungen und in Kliniken und Vorsorgeheimen.

1967 übernahm der Sohn des Firmengründers, Dr. Gerd-Bernd Mohr, die Leitung der Firma. Neue Arbeitsbereiche aufgrund neuer Techniken und neuer Anforderungen wurden erschlossen: Die Wärmedämmung von Gebäuden nach dem System der Wärmedämmverbund-Fassade nahm einen größer werdenden Anteil des Leistungsspektrums ein. Das führte dann auch zur Gründung der Tochterfirma Gerhard Mohr Vollwärmeschutz und Kunststoffbeschichtungen GmbH. In der Entwicklung der Wärmedämm-verbund-Fassade wurde in Zusammenarbeit mit der Industrie im Ruhrgebiet Pionierarbeit geleistet. Ebenfalls neu war das Problem der Betonbeschichtungen und Betonsanierungen. Die Arbeiten in diesem Bereich wurden ebenfalls zu einem Schwerpunkt der neu gegründeten Tochterfirma. Während also einerseits die technisch geprägten Arbeitsbereiche neu aufgenommen wurden, wurde andererseits der Spezialgebiet der Renovierungen und Restaurierungen von Kirchen zu einem besonderen Arbeitsbereich der Firma Gerhard Mohr Malerwerkstätten ausgebaut.

Als in den 70er Jahren im Rahmen der ersten Wirtschaftskrise nach dem Krieg ein Konjunkturprogramm die Erneuerung alter Fassaden und den Austausch von Fenstern durch den Einbau neuer Kunststofffenster mit Isolierverglasung förderte, wurde die Firma auch auf diesem Gebiet tätig.

1997 trat Christian Mohr, der Enkelsohn des Firmengründers, Malermeister und Diplom-Kaufmann, in die Firma ein. Im Rahmen seiner kaufmännischen und praktischen Ausbildung sammelte Christian Mohr Leitungserfahrung in der Firma Maler und Korrosionsschutz Lauenhain. In dieser Firma hatte er schon während seines Studiums in den Semesterferien den Mitinhaber Rudi Steingräber in Urlaubszeiten vertreten, um dann später 19## die Geschäftsführung zu übernehmen.

Seit dem Beginn der 90er Jahre stieg die Komplexität im Wirtschaftsleben rapide an. Die Führung einer Firma ohne gute EDV-Kenntnisse war nicht mehr möglich. In das Gebiet der EDV hat sich Christian Mohr in hervorragender Weise eingearbeitet, so dass ihm heute die gesamte EDV-mäßige Steuerung der Firma allein verantwortlich übertragen ist. In den übrigen Tätigkeitsfeldern der Firmenleitung arbeiten Vater und Sohn vertrauensvoll zusammen.

Die Firmengruppe wird als Familienunternehmen geführt. Das 85. Firmenjubiläum am 6. Dezember im Jahr 2008 machte das auch nach Außen deutlich. Es wurde gemeinsam mit allen Firmenangehörigen und ihren Partnern gefeiert.

Kunden, Lieferanten, Gäste und besondere Auftraggeber waren später zu einem „Tag der offenen Tür“ geladen.